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Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Skalierung und Wachstum / Teil 1

 

Skalierbarkeit – der verkannte Faktor im Unternehmenswachstum.

Zunächst: Egal um welche Art von Produkt (physisches oder virtuelles/elektronisches Produkt oder Dienstleistung) es sich handelt: Zwar wird vor einer Markteinführung an alles mögliche gedacht – schönes Design, gute Funktion, hohe Marge, gute Marktchancen, Vorsprung vor Konkurrenz, etc. pp.

Aber an das, was für alle diese Faktoren die "große Klammer" bildet, denkt man am wenigsten. Nämlich die Skalierbarkeit.

Rein vom Begriff her kann jeder Unternehmer natürlich schon etwas damit anfangen. Jedes Unternehmen möchte skalieren - seine Produkte, seine Produktion, seinen Mitarbeiterstamm, seine Betriebsgebäude, seine Marktposition, und nicht zuletzt natürlich seinen Gewinn.

Trotzdem läuft Skalierbarkeit aber immer irgendwie so nebenher mit. So wie man beim Autokauf auch nicht extra wegen dem Kraftstofftank fragt. Der ist halt irgendwie automatisch mit dabei - aber ohne ihn bewegt sich das Fahrzeug eben keinen Millimeter.

Bei Ihren Produkten ist es ähnlich. Was nützt Ihnen das schönste Produkt, wenn es sich nicht "skalieren" lässt? Einerseits haben Sie sehr viel Zeit und Geld in die Entwicklung Ihrer Produkte gesteckt, haben Marktrecherche betrieben, die Produktion auf die Beine gestellt, die Mitarbeiter eingewiesen, den Vertrieb angefeuert. Und dann stehen die Produkte aber nur im Lager rum. Werden viel weniger nachgefragt als von Ihnen erhofft. Sie verbraten sinnlos Kosten für Material, Produktion, Lagerhaltung, Werbung. Oder – wenn dann endlich mal jemand doch kauft –, dann ist die Reklamationsquote viel zu hoch, oder Ihr Support wird viel zu oft belästigt.

Betrachtet man das für ein Reisebüro oder einen Reiseveranstalter, dann zeigt sich auch hier fehlende Skalierbarkeit: Sie haben selbstverständlich eine Website mit integrierter Buchungsplattform. Sie haben extra einen Expedienten bestimmt, der neue Angebote einpflegt. Aber ausser dass dieser Mitarbeiter dann im Verkauf entsprechend fehlt, tut sich nicht viel. Die Kunden buchen offenbar viel lieber auf der Website Ihrer Mitbewerber als bei Ihnen.

Jedoch wird bei näherer Betrachtung klar, wo es klemmt: Ihre Website ist viel zu unübersichtlich. Der Weg, bis ein Kunde seine Wunschreise findet und buchen kann, viel zu umständlich. Und obendrein sind die Reisebeschreibungen viel zu umfangreich und viel zu wenig auf den Punkt.

Vielleicht liegen die Ursachen aber auch ganz woanders. Vielleicht ist der Workflow, der Buchungsweg, schlicht überholt. Vielleicht haben Sie Systembrüche drin, und bei einer eingehenden Hotelbuchung müssen Sie erst telefonisch mit dem Hotel die Vakanz prüfen. Vollkommen klar, dass das nicht nur frustrierend für Ihre Mitarbeiter ist, sondern insbesondere die Skalierung Ihres Unternehmens massiv hemmt.

 

Genau für diese Thematik brenne ich, genau in dieser Thematik habe ich über viele Jahre einen Expertenstatus aufgebaut.

Eines Tages war ich mit der Ausgangssituation konfrontiert, dass für verschiedene Zwecke des Handlings von Geschäftspartnern die Daten in zig verschiedenen Excel- und sogar Word-Dateien gespeichert waren. Mein damaliger Vorgesetzter wollte dann aber einmal innerhalb von ein paar Minuten eine ganz bestimmte Liste aus diesem ganzen Datenwust haben. Ja wie sollte denn DAS nur funktionieren?!?? Ich war ohnehin mit genügend anderer Arbeit schon eingedeckt, und dann noch so etwas…

Ich habe dann bei nächster Gelegenheit mich an mein eigenes Werk gemacht: Sämtliche Daten sauber sortieren. Eine Struktur finden. Und darauf dann eine Datenbank aufzubauen.

Verständlich, dass sich die Begeisterung der anderen Kolleginnen und Kollegen zunächst etwas in Grenzen hielt. Denn wieso sollte man sich plötzlich mit so einem Teufelsding einer Datenbank beschäftigen? Wieso sollte man gerade dort seine Daten eintragen, wo man das doch schon viele Jahre „ganz prima“ in Word und Excel gemacht hat? Selbst wenn man erstmal die jeweils passende Datei aus der ganzen Vielzahl raussuchen musste und eigentlich unverantwortlich viel Zeit damit verschwendet hat…

Jedoch war es verblüffend: Es gab natürlich zwar eine relativ überschaubare Übergangsfrist, während der ich den einen oder anderen Kollegen noch dabei ertappt habe, wie er doch wieder in Word oder Excel rumgewurschtelt hat. Aber danach hatten sich alle daran gewöhnt. Und es hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass sie über die Datenbank ja sehr viel schneller und effizienter arbeiten können. Eine ganz bestimmte Liste mit einer speziellen Filterung und Sortierung schnell mal rauslassen? Ein Klick, und der Käse ist gegessen…

Die Zeitersparnis und Arbeitserleichterung danach waren also immens und vor allem nachhaltig!

 

Dies ist ein klassisches Beispiel für eine „Skalierungsbremse“ – nämlich eine veraltete interne Struktur, bzw. veraltete/überholte interne Prozesse: So gibt es noch einige weitere Bereiche in einem Unternehmen, welche einem Unternehmenswachstum im Wege stehen.

Weil ich möchte, dass wirklich jedes Unternehmen von diesem Wissen profitiert. Weil ich möchte, dass wirklich jedes Unternehmen die Möglichkeit bekommt, die Skalierungsbremsen zu lösen – deshalb gebe ich Ihnen im Folgenden Blog meine besten Tipps an die Hand.

 

Hier geht es zu den weiteren Teilen dieses Blogs:

Teil 2: 1. Skalierungsfaktor "Das Produkt selbst"

Sie erhalten zum Abschluss des Blogs die Möglichkeit, diesen in Form eines E-Books in kompakter Form herunterzuladen.

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, freue ich mich über Ihre Kommentare. Und wenn Sie in Ihrem Unternehmen selbst Skalierungsbremsen sehen, dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf, und wir schauen uns gemeinsam an, wie wir diese lösen können.

07 Jan 2019 0 Kommentar
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